Author Archives: Jakob Sawatzki

Maria Wolf

Maria Wolf (geb.Braun) ist heute am 28.12.2015 in Bielefeld nach einer Krebskranheit gestorben.
Die Beerdigung ist am 2. Januar 2016 in der Mennoniten Gemeinde in 33729 Bielefeld, Elverdisser Strasse 29 um 10:00 Uhr.

Maria Wolf

Ich habe den guten Kampf gekämpft,
den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.
Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit
bereit, die mir de Herr, der gerechte Richter,
an jenem Tag zuerkennen wird,
nicht aber mir allein, sondern auch allen,
die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.
2. Tim 4,7+8  
Ein bewegtes Leben ist zu Ende gegangen. Nicht plötzlich, nicht unverhofft und doch für uns alle viel zu schnell. Unsere liebe Oma, Mama und Ehefrau Maria Wolf, geborene Braun, durfte am Montag, den 28. Dezember 2015, den schauen, dem sie geglaubt und auf den sie ihre Hoffnung gesetzt hatte.
Am 09. Januar 1951 erblickte Maria als erstes Kind von Isaak und Margaritha Braun in Kanzerowka, Gebiet Orenburg das Licht der Welt. Hier verlebte sie auch ihre Kindheit und Jugendzeit. Nach 8 Jahren Grund-und Volksschule begann sie 15 Jährige in der Kolchose zu arbeiten. Mit 19 Jahren, am 24 Mai 1970, heiratete sie Heinrich Wolf und zog mit ihm bald darauf nach Fjodorowka. Hier wurden ihnen 5 gesunde Kinder geboren. In Fjodorowka arbeitete sie auch als Melkerin bis zu ihrer Ausreise nach Deutschland.
Das Jahr 1982 wurde für Maria Wolf zu einem besonderen Jahr. Sie durfte die Liebe Gottes zu den verlorenen Menschen erkennen und traf eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus. Ihr Leben wurde für ihre Familie und Freunde zum Vorbild und Segen.
Im Februar 1989 ist die damals ganze Familie nach Deutschland übergesiedelt. In Bielefeld wurden 3 Jahre später das jüngste Kind geboren.
Im August 2015 wurde bei ihr Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt.Diese Diagnose traf uns alle unverhofft. Es war klar, dass sie nicht mehr lange zu leben hatte. Sie entschied sich nach inneren Kämpfen auf jegliche Therapien zu verzichten. Die ihr verbliebene Zeit wollte sie bewusst und intensiv erleben. Sie freute sich bis zuletzt über alle Besuche und alles Mittragen im Gebet.
Es schien fast wie ein Wunder, dass sie bis in den Dezember hinein noch so vieles machen konnte. Trotz ihrer Schmerzen war sie ausgeglichen und ruhig. Gerade in dieser Zeit wurde ihr Glaube an ihren Heiland für sie immer mehr zum tragfähigen Fundament.

Ihr Taufspruch aus Offenbarung 2 Vers 10 bekam in ihrem Leben eine ganz neue Dimension:“Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben!“
Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember 2015 verschlechterte sich ihr Wunsch, zu Weihnachten alle ihre Lieben um sich zu haben. Hier hatte sie noch die Gelegenheit,von jedem einzelnen Abschied zu nehmen. Allen war klar, dass es die letzte Weihnachtsfeuer mit der geliebten Oma, Mama und Ehefrau sein würde.
Am nächsten Tag wurde sie mit akutem Nierenversagen ins Krankenhaus eingeliefert. Einige Male betete sie hier:“ Herr Jesus, nimm mich zu dir.“Ihr Wunsch wurde bald darauf erfüllt. Sie durfte am 28. Dezember um 15 Uhr 45 friedlich einschlafen. Und jetzt darf sie schauen, was sie geglaubt hat. Maria Wolf ist 64 Jahre, 11 Monate und 19 Tage alt geworden.
Sie hinterlässt ihren Ehemann,6 Kinder und 5 Schwiegerkinder; so wie 20 Enkelkinder, ihre Eltern, und viele liebe Verwandte und Freunde.

Der Anfang dieses Liedes waren Ihre letzten Worte:
Nimm, Jesu, meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich!
Ich kann allein nicht gehen,nicht einen Schritt, wo du wirst gehen und stehen, da nimm mich mit.
In deine Gnade hülle mein schwaches Herz und mach es gänzlich stille in Freud und Schmerz;
lass  ruh`n zu deinen Füßen dein armes Kind; es will die Augen schließen und glauben blind.
Wenn ich auch gar nichts fühle von deiner Macht, du bringst mich doch zum Ziele, auch durch die Nacht;
so nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich!

50.Geburtstag von Viktor Sawatzki

Die Sewener gratulieren Viktor Sawatzki zum 50. Geburtstag.

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Viktor Sawatzki es 50 Joah old jeworde. Hee es een Maun fe aule plautdietsche Aunjelejenheite, en soo haft hee sich auch omm onsen Vereen Plautdietsch Freunde vedeent jemoakt.

Viktor von Sewen es sien Aliasnohme, wiels hee ut Russlaunt ut dem Darp Numma Sewen kaum – dee Siedlunge em Beritj Orenburg were doa aula derchnummeriet. Mett dissem Nohme wull hee sich to siene plautdietsche Jemeenschaft toojehierich wiese. Aul tiedich mok he bie dee Plautdietsch Frind mett. Von Beruf es hee Elektrika. Daut haft hee sich nich dreeme lote, daut hee noch mol en eenen Beroof watjsle wud, en demm Plautdietsch dee Hauptsproak we: Hee fung mett plautdietschet Internetradio aun – mett dee Segenswelle (sw-radio.com). Siene Oabeit we soo erfolgreich, daut ut sienem Ehrenaumt eene volle Sted word. Enn soo haft he nu – jenau soo aus dee Verein Plautdietsch Freund – een Büro emm Gebäudekomplex vonne August-Hermann-Franke-School en moakt doa Radio. To jlitja Tied es hee uck fere Plautdietsch Frind aktiv – toop mett Anne Wiens, Fraunz Thiesse en Eduard Thun, dee sich vel doa opphoole.

Viktor nemmt fe sien Radio aules opp, waut mett Plautdietsch oda mett dem Mennonitentum to doone haft. Enne aktuelle FRIND (2 / 2015) haft hee tom Biespell eene 102-joahsche Fru interviewt, dee sich noch aune rusche Revolution erinnere kaun en aun Machno. Maun sitt, daut tjemmt uck ons selfst togoot. Butadem pfleecht hee weltwiede Kontakte mett Menniste. Wannet doaromm jeiht, eene Studienreis to organisiere, heft hee uck meschtens den Finja. Plautdietsch es aulso sien tweedet Lebenselixir – noh dee Bibel. Auls ejt ahm aun sienen Jeburtsdach froch, woone Sproak oppe Party jeredt word, sed Viktor: „Plautdietsch – wea daut nich kaun, es selfst draun schuld.“ Aulet Goode, Viktor!

Text: Horst Martens / Foto: Jakob Sawatzki

Helena Kolesnikov (geb.Esau)

Helena Kolesnikov (geb.Esau) wurde am 27.02.1940 in Fjedorowka geboren. Am 19.09.2014 ist sie in Minden nach langer Krankheit verstorben. Die Beerdigung ist am Mittwoch, den 25. 09.2014 um 10:00 Uhr im Bethaus  Gesellenweg 6  32427 Minden. Aufrichtige Anteilnahme entbieten die ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

lil