Author Archives: Jakob Sawatzki

Sewener bei der Plattdeutsch-Medien-Konferenz in Mexiko

Dieses Jahr im September fand die 3. Plattdeutsche-Medien-Konferenz in Mexiko statt. Teilnehmer bei dieser Konferenz waren ca. 80 Leute aus 8 unterschiedlichen Ländern: Paraguay, Bolivien, USA, Mexiko, Canada, Belize, Deutschland, Österreich.

         

Durch die Plattdeutsche-Medien-Konferenz werden weltweit Kontakte geknüpft und in Workshops  unterschiedliche Erfahrungen in Medientypen wie Radio, Zeitungen, Musik, Video und Kunst ausgetauscht.

Aus Deutschland waren unter anderen 4 Sewener vertreten.


         

          

 

Justina Falk

Justina Falk (geb. 14.05.1941) ist im Alter von 76 Jahren am 07.07.2017 verstorben.
Die Beerdigung findet statt um 10:30Uhr am Donnerstag, den 13.07.2017, in der Kapelle: Eisweg 28, 33790, Halle. Die Nachfeier findet statt: in Mennoniten Gemeinde: Tiefer Weg 35, 33790, Halle.

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Lebenslauf Justina Falk (14.05.1941 – 07.07.2017)

Gelobet sei der HERR täglich. Gott legt uns eine Last auf; aber hilft uns auch. – Psalm 68,20

Ein bewegtes Leben ist zu Ende gegangen. Nicht unverhofft, aber doch für uns alle viel zu schnell. Unsere liebe Uroma, Oma, Mama und Ehefrau Justina Falk durfte am Freitag den 07. Juli den schauen, dem sie geglaubt und auf den sie ihre Hoffnung gesetzt hatte.
Am 14. Mai 1941 erblickte Justina als fünftes und letztes Kind von David und Helena Hildebrandt in Fjodorowka, Gebiet Orenburg, das Licht der Welt. In Folge des zweiten Weltkriegs, im Jahre 1942, wurde ihr Vater, wie auch viele andere im Dorf, zur Zwangsarbeit eingezogen. Er kehrte nie wieder heim. So wurde Justina im Alter von einem Jahr Halbweise. Es folgten für die Familie schwere Jahre. Justina besuchte die Dorfschule, die sie nach der siebten Klasse beendete. Im Anschluss musste sie auf der Dorffarm die Kälber versorgen. Später hat sie als Melkerin gearbeitet.
Schon in der Schulzeit lernte sie ihren späteren Ehemann, Jakob Falk, kennen und lieben.Im Alter von 22 Jahren, am 06.10.1963, heirateten die beiden. Ihnen wurden neun gesunde Kinder geschenkt. Ihre eigene Gesundheit war aber stets eingeschränkt.
Im Alter von 26 Jahren veränderte sich Justinas Leben, denn sie traf eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus und ließ sich daraufhin 1967 auf ihren Glauben taufen.
Im Januar 1990 siedelte sie mit ihrer Familie nach Deutschland über, wo sie ich Halle-Westfalen ihre neue Heimat und in der Mennoniten-Gemeinde Bielefeld ihr neues geistliches Zuhause fand.Das Jahr 2013 war für unsere Oma und Opa ein besonderes. Sie durften im großen Kreise ihre Goldene Hochzeit feiern.
Im Mai diesen Jahres, verschlechterte sich Justinas Gesundheitszustand, so dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. In den darauf folgenden Wochen, die von Hoffnung und Ratlosigkeit geprägt waren, spitzte sich ihr Leiden immer mehr zu. Nach fünf Wochen Aufenthalt im Krankenhaus wurde Justina sehr geschwächt und kraftlos wieder entlassen. In dem ganzen Krankheitsverlauf hat sich ihr Ehemann aufopferungsvoll um sie gekümmert.
Gott hat ihnen eine glückliche und lange Ehe geschenkt, die durch Höhen und Tiefen ging. Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und der Atem zu schwer wurde, legte er seinen Arm um sie und sprach: „Komm Heim“.
Am 7. Juli wurde Justina von ihren Leiden erlöst und darf jetzt das schauen, was sie geglaubt hat. Wir blicken auf viele schöne und auch schwere Zeiten zurück und sind sehr dankbar, dass sie ihre Lieben in ihren Gebeten immer wieder vor Gott gebracht hat.Justina wurde 76 Jahre, ein Monat und 24 Tage alt.
Sie hinterlässt ihren Ehemann, 9 Kinder, 6 Schwiegerkinder, 22 Enkelkinder, 3 Urenkelkinder und viele lieben Verwandte und Freunde.
„Wir dürfen trauern, dass wir unsere Uroma, Oma, Mama und Ehefrau abgeben müssen, müssen aber auch dankbar dafür sein, dass wir sie hatten, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Familie Gottes und ist uns nur voraus gegangen.“

Sewener auf dem Jakobsweg

„… der Schatten ist mein beständiger Begleiter.“

Viktor Sawatzki ist gerne und oft unterwegs. In diesem Jahr hatte er sich wieder was ganz besonderes ausgedacht: Er war mit dem Fahrrad unterwegs auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela in Spanien (20.05.2017 – 02.06.2017).

Auf seinem Weg hat Viktor viele nette Wanderer kennengelernt und viele Fotos mit Kommentaren von unterwegs per Handy auf seine Google-Foto-Seite (als Tagebuch) gestellt: https://goo.gl/photos/mof7jpMZpYknN5S96

Eins des Fotos zeigt zwei Esel. Viktor: „…wer findet den Dritten?“. Antwort: „… der Dritte macht das Foto 😀“.

„… Wow, wer hätte es mir zugetraut? 750 Kilometer in 9 Tage durch Spanien mit dem Fahrrad?“

„Ich bin heute nach Kap Finisterre gefahren. Ein Ort in Spanien mit dem offiziellen Namen „Ende der Erde“. Hier steht der Grenzstein mit 0 km 00 m. Ein Tolles Gefühl hier zu sein 😁😁😀“.

Andreas Harder

Andreas Harder (geb. 01.06.1956) ist im Alter von 60 Jahren am 27.05.2017 verstorben. Wann und wo die Beerdigung stattfindet, ist noch unbekannt.
Die Beerdigung findet um 10Uhr am Mittwoch, den 31.05.2017, in Detmold in der Kupferberg Kapelle statt.
Die Nachfeier findet statt: in Mennoniten Gemeinde Detmold Lemgoer str. 84.

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

„Es gibt im Leben für alles eine Zeit,
eine Zeit der Freude, der Stille,
der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“

Lebenslauf

„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinen Namen gerufen; du bist mein.“

Andreas Harder wurde am 01.06.1956 in Petrowka ( Orenburg) als drittes von sechs Kindern von Aganeta und Martin Harder geboren. Mit sieben Jahren ging er zur Schule und beendete sie mit 10 Klassen. Kurz vor dem Wehrdienst 1974 lernte er seine Frau Katharina kennen, die er im April 1977 heiratete. Andreas und Katharina hatten zwei Kinder.

Bis zur Ausreise nach Deutschland im Mai 1991 arbeitete Andreas als LKW-Fahrer. Nach den Sprachkursen machte er dann 1994 eine Umschulung zum Kfz- Mechaniker. Diesen Beruf übte er aus bis er 2004 bei Jowat als Produktionshelfer eingestellt wurde.

Am 27.08.2012 traf Andreas die wichtigste Entscheidung seines Lebens – er nahm Jesus als seinen Retter in sein Herz auf.

In den folgenden Jahren ereilte ihn ein Schicksalsschlag nach dem anderen:
Im Februar 2015 ist der Krebs erstmals ausgebrochen. Die darauffolgende Therapie hat angeschlagen. Im Januar 2016 hatte er einen schweren Sturz und war von da an auf Hilfe angewiesen. Seitdem lebte er im Diakonis Senioren-Zentrum. Auch nach dem Sturz ist es Andreas gelungen, sich zu erholen. Doch dann kam der Krebs im März 2017 zurück, dem er am 27.05.2017 erlag.

Andreas hinterlässt seine Ehefrau, 2 Kinder und 5 Enkelkinder. Er wurde nur 60 Jahre alt.

Gott trägt das Warum in den Händen,
es ist Ihm nicht Frage wie dir.
Er sorgt, dass die Wege so enden,
dass du Ihm wirst danken dafür.
Das Letzte im gläubigen Leben,
Liegt jenseits von Tod und von Pein.
Das Letzte wird Herrlichkeit sein!

Sofia Janzen

Sofia Janzen ist am 27.Oktober 2016 im alter von 44 Jahren nach langer Krankheit versorben.

Aufrichtige Teilnahme entbieten die ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7.

sonja-jansen

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Lebenslauf Sofia Janzen

  1. Dezember 1971 – 27. Oktober 2016

Sofia Janzen ist am 14. Dezember 1971 in Fjodorowka, im Gebiet Orenburg (Russland) als drittes und aufgewecktes Kinder der Familie von Franz und Lola Janzen geboren. Sie hatte drei Brüder und eine Schwester.

Schon in den Kinderjahren wurden bei ihr die gleichen Symptome, wie auch bei ihrem älteren Bruder Dietrich sichtbar. Es handelte sich dabei um die Krankheit Friedrich-Ataxie. Die Eltern haben mit Dietrich und Sofia alle damals möglichen und bekannten Heilungsversuche unternommen, die aber ohne Erfolg geblieben sind. Ihre Krankheit ging nicht spurlos an ihr vorbei. Es war zusehens zu beobachten, dass ihr körperlicher Zustand langsam, aber fortwährend in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Sofia hat die Grundschule im Dorf Fjodorowka besucht. Ab dem 4. Schuljahr musste sie in das Nachbardorf, in Schdanowka, zur Schule gehen. Sie konnte die 6. Klasse noch bis zum Schluss besuchen. Auch  die 7. und 8. Klasse konnte sie, dank der rührenden Fürsorge ihrer Freundinnen, noch absolvieren. Der Schulstoff und die Aufgaben wurden ihr nach Hause gebracht und erklärt. Danach war es für sie gesundheitlich nicht mehr möglich die Schule weiter zu besuchen.

Im Jahre 1989 siedelte die Familie nach Deutschland um. Hier angekommen, durfte sie viele Jahre eine Arbeit verrichten, die ihren körperlichen Einschränkungen entsprach. So arbeitete sie von 1990 bis 2015 bei der Lebenshilfe. Es gab für sie nichts Schöneres als Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ihr gutes Gedächnis war eine auffällige Stärke von Sofia. So konnte sie zu jeder Zeit Auskunft über besondere Daten und Ereignisse geben.

Obwohl sie sich nie stark über ihren gesundheitlichen Zustand beklagt hat und die Krankheit mit einem Lächeln trug, waren Krankenhausaufenthalte von Zeit zu Zeit unumgänglich.

Eine besondere Person in ihrem Leben war die Großmutter, die viel Zeit mit ihr verbracht und gebetet hat. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters im Jahr 2008, lag die volle Verantwortung bei Sofias Mutter. Sie war auch eine von den wenigen Personen, für der die erschwerte Kommunikation durch die Erkrankung kein Hindernis war. So konnte sie Sofia bis zuletzt die Wünsche von den Lippen und den Augen ablesen.

Am 17. Oktober 2016 kam Sofia ins Krankenhaus. Die folgenden 10 Tage hat sie schwer gelitten. Inzwischen wartete sie mit Sehnsucht auf ihre Erlösung. Dort hatte sie vor ihrem friedlichen Einschlafen mit ihrer Mutter viel zusammen gebetet.

So verstarb Sofia am 27. Oktober um 10:09 Uhr. Sie wurde 44 Jahre, 10 Monate und 13 Tage alt. Voran gegangen sind ihr Vater und ihr ältester Bruder Dietrich.

Franz Klippenstein

Am 1 Juni 2016 ist Franz Klippenstein aus Nr.7 im Alter von 82 Jahre verstorben.

Franz Klippenstein ist am 7 März in Fjodorowka Nr.7 geboren und am 1 Juni 2016 in Minden verstorben. Die Beerdigung findet am 06.06.2016 um 11 Uhr in 32469 Petershagen, Gorspen – Vahlsen, Dreihausen 25 statt.

Aufrichtige Teilnahme erbieten die Ehemalige Einwohner von Dorf Nr.7
Franz Klippenstein
Lebenslauf von Franz Klippenstein

1.    März 1934 – 1. Juni 2016
Franz Klippenstein wurde als erstes Kind von Peter und Katharina Klippenstein am 7. März 1934 in Fjodorowka ( Dorf Nr. 7), Gebiet Orenburg in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Schon im Alter von 1,5 Jahren, im Jahr 1936, verlor er seinen leiblichen Vater und mit 8 Jahren, im Jahr 1942, auch noch seinen Stiefvater. Obwohl die Mutter vom Arbeitslager verschont blieb, da sie kleine Kinder hatte, war das Leben dennoch schwer für die Familie. Vom 4. Schuljahr an war seine Kindheit und Jugendzeit gezeichnet von schwerer Arbeit. Mit 20 Jahren wurde er 1954 für 3 Jahre in den sowjetischen Militärdienst nach Vladiwostok einberufen. Während seines Heimaturlaubs heiratete er am 20. November 1956 Katharina Klassen, die er aus seiner Kinder- und Jugendzeit kannte. Anschließend musste er sofort wieder zu seinem Stützpunkt zurückkehren. Nach seiner Rückkehr aus dem Militärdienst im Jahr 1957 ließen sich Franz und Katharina zunächst in Fjodorowka ( Nr. 7) nieder. Hier bekamten sie die Kinder Anna (1958), Katharina (1960). Peter (1962), und die Zwillinge Maria & Margarethe (1966). Kurz nach der Geburt der Zwillinge im Jahr 1966 entschieden sie sich nach Schdanovka (Dorf Nr.5) umzuziehen. Hier bekamen sie noch zwei weitere Kinder: Heinrich (1969) und Helene (1971). Während dieser Zeit arbeitete Franz als Kraftfahrer. Nicht selten war er den ganzen Tag unterwegs. Hinzu kam noch, dass er seit dem 30. Lebensjahr zunehmend an Asthma litt. Der Wechsel seiner Arbeitsstelle vom Kraftfahrer zum Privatchauffeur des Vorsitzenden der örtlichen Kolchose sorgte dafür, dass er körperlich nicht mehr so schwer arbeiten musste.

Nachdem er mehrmals den Einladungen zum Gottesdienst in den 1980er Jahren gefolgt war, übergab er im Jahr 1984 sein Leben Jesus Christus als seinen Erlöser. Am 14. Juli 1985 erfolgte die Taufe auf sein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus als seinen perslönlichen Herrn. Damit wurde Franz Mitglied der örtlichen Gemeinde.

Franz und Katharina ziehen mit den damals noch nicht verheirateten Kinder Heinrich und Helene im Jahr 1987 nach Serentchuk im Kaukasus u.a. Weil Franz das Klima durch sein Asthma nicht gut verträgt. Weil dort die Umstände nicht ungefährlich waren, entscheiden sie sich im darauf folgenden Jahr 1988 nach Petschora im Baltikum umzuziehen. Dort wohnte auch schon die Familie der ältesten Tochter Anna und ihrem Mann Abraham Neufeld. Etwa zwei Jahre später, am 3. Mai 1989, siedelte Franz Klippenstein mit seiner Familie zusammen mit der Familie Abraham Neufeld in die Bundesrepublik Deutschland über. Kurz danach trat er auch schon in den Ruhestand ein. In Deutschland treten Franz und Katharina der Gemeinde in Minden bei. Nachdem einige Familien seiner Kinder nach Kanada auswanderten, starb am 22. Januar 2008 die Tochter Maria und wurde in Edmonton, Kanada beerdigt. Franz und Katharina entschieden sich die Strapazen einer Reise dorthin auf sich zu nehmen um der Beisetzung ihrer Tochter beizuwohnen. Doch sein Asthma machte ihm zunehmend zu schaffen. Seit Januar 2016 ging es gesundheitlich nur noch bergab. Es folgte ein Krankenhausaufenthalt vom 29. März bis zum 25. April. Als Pflegefall nach Hause entlassen, verbrachte er die letzten Wochen seines Lebens im Kreise seiner Familie. Am 1. Juni 2016 hauchte er im Beisein seiner Frau und seiner Kinder Anna und Helene um 6 Uhr  seinen letzten Atemzug aus.

Franz Klippenstein wurde 82 Jahre, 2 Monate, und 25 Tage alt. Er hinterlässt seine Ehefrau Katharina (geb. Klassen), 6 Kinder mit ihren Ehepartnern & Familien, 37 Enkelkinder, und 33 Ur- Enkelkinder.

Es ist nicht leicht einen Menschen zu beschreiben, der fast ein Jahrhundert gelebt hat. Und jeder von uns hat seine eigenen Erfahrungen mit Franz Klippenstein gemacht. Sprüche 17,1 fass seinen friedliebenden und zufriedenen Charakter gut zusammen: „Besser ein trockener Bissen mit Frieden als ein Haus voll Geschlachtetem mit Streit.“
Wir erinnern uns gern an seine ruhige, zurückhaltende und hilfsbereite Art. So hat er sich z.B Zeit genommen, um seine Enkel von A nach B zu fahren, wenn diese nicht mobil waren. Er half bei jedem seiner Kinder deren Haus zu bauen bzw. Zu renovieren und das trotz schlechter Gesundheit. Besuchte man Franz, konnte man seine Gastfreundlichkeit erleben in einem Haus, das für Kinder und Enkel offen stand. Trotz vieler schwieriger Lebensumstände kann man zu Hause nie Streit oder Uneinigkeite zwischen den Eheleuten erleben.

Abram Derksen

Abram Derksen, geb. am 29 Okt. 1935 in Nr.7 Fjodorowka, ist am 10 Mai 2016 im Alter von 81 Jahren plözlich zu Hause verstorben.

Die Beerdigung  findet am Mittwoch, den 18.05.2016,  in der  Friedhofskapelle,  Bergstraße    49497 Mettingen   um 14 Uhr statt. Die anschließende Trauerfeier  ist in der Clemensstraße 6.

 

Abram Derksen

Lehr uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. (Ps.90,12)

Lebenslauf von Abram Derksen

Abram Derksen wurde am 29.10.1935 in Fjodorowka Gebiet Orenburg geboren.
Er war das fünfte Kind von Isaak und Sara Derksen geb.Kran. Seine Kindheit war sehr schwer. Er ist 4 Jahre zur Schule gegangen. Als sein Vater starb, war er 10 Jahre alt und musste fortan in der Kolchose arbeiten gehen.
Mit 18 ist er für 3 Jahre zum Millitärdienst eingezugen worden. Danach heiratete er Aganeta Neufeld. Der Herrhat ihre Ehe mit 6 Kindern gesegnet.
Durch Rheuma wurde er 1966 als Invalide eingestuft.
Die Familie kam 1991 nach Deutschland. In seinem letzten Jahr wurde er ein paar mal im Krankenhaus behandelt, aber dank der guten Pflege seiner Frau und Kinder hat sich sein Gesundheitszustand deutlich verbessert. Der Tod kam plötzlich am 10. Mai um 10:30 Uhr durch Herzstillstand.

Abram Derksen ist 80 Jahre, 7 Monate und 11 Tage alt geworden. Er war mit seiner Ehefrau 58 Jahre verheiratet. Abram hinterlässt seine Ehefrau, 6 Kinder, 21 Enkelkinder und 4 Urenkelkinder.

David Hildebrandt

David Hildebrandt (geb. 25.12.1934 in Fjodorowka) ist plötzlich verstorben. Die Beerdigung findet am Samstag, den 26.03.2016 um 11:00 in der Mennoniten Brüdergemeinde, Zum Siechenbach 1 (33034 Brakel), statt. Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7.

david hildebrandt

 

Nachruf von David Hildebrandt

„Alles hat seinen bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit: Geboren werden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit“; Prediger 3,1-2

David Hildebrandt ist als zweites von fünf Kindern am 25.Dezember 1934 im Dorf Fjodorovka, Kreis Alexandrowsk, Gebiet Orenburg, Russland in der Familie David und Helena Hildebrand geboren.

In Folge des zweiten Weltkrieges im Jahre 1942 ist sein Vater, wie viele in der damaligen Zeit, zu Zwangsarbeit unter der sogenannten „Kommandantur“ einberufen worden. Die schwere Arbeit und mangelnde Versorgung hat der Vater nicht überlebt und ist auch nicht mehr zurückgekommen. David Hildebrandt blieb, Halbweise in der ohnehin schwere Zeit zurück.

Mit Sieben Jahren wurde David in der Dorfschule eingeschult. Die Umstände nötigten ihn aber nach vier Jahren die Schulausbildung aufzugeben und die Arbeit in der Kolchose aufzunehmen um der Mutter in der Versorgung seiner vier Geschwister zu helfen. In der Kolchose ist er dann später als Traktorfahrer tätig gewesen.

Am 24.07.1964 heiratete David Hildebrandt mit Maria Kryker, die aus dem Dorf Nikolajewka kam. Der Herr schenkte ihnen 7 Kinder; fünf Söhne und zwei Töchter.

Im Jahre 1981 erlitt David einen Arbeitsunfall in Folge dessen er blind wurde.

Am 24.Januar 1992 siedelten David und Maria mit der Familie nach Deutschland um und ließen sich in Brakel nieder. In Brakel besuchten sie oft die Gottesdienste im Bethaus der Mennoniten-Brüdergemeinde.

Am 23. März 2016, nach 51 Ehejahren, im Alter von 81 Jahren, 2 Monate und 27 Tage verstarb er in eigener Wohnung plötzlich und unerwartet für die ganze Familie.

David Hildebrandt hinterlässt seine trauernde Frau Maria, sieben Kinder, fünf Schwiegerkinder, 8 Enkel, 2 Urenkel und seine Schwester Justina Falk. Trauernd nehmen sie heute von ihm Abschied.

„Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn`s hoch kommt, so sind`s achtzig Jahre, und wenn`s köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.“;    Psalm 90,10