Author Archives: Viktor Sawatzki

David Klippenstein

David Klippenstein ist im alter von 84 Jahren plötzlich versorben.

Die Beerdigung findet am Freitag, den 14.10.2016 um 11:00 in der Mennoniten Brüdergemeinde, Zum Siechenbach 1 (33034 Brakel), statt.
Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7.

David Klippenstein

Nachruf von David Klipenstein

„In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.“ (Psalm 31,6)

David Klipenstein wurde am 15. Februar 1932 im Dort Fjodorowka, Gebiet Orenburg in Russland als zweites Kind in die Familie von Kornelius und Susanne Klipenstein hineingeboren.
Nur zehn Monate nach seiner Geburt verstarb seine Mutter an Typhus. Sein Vater war in der Zeit zum Dienst in die Försterei in Sibirien eingezogen. Da er nicht nach Hause kommen durfte wurden die Kinder bei den Verwandten untergebracht. Etliche Monate war David bei seinen Großeltern in Kantserovka und danach nahm ihn Tante Margarita Penner zu sich. Sie war eine herzensgute und liebevolle Frau und er hatte sie auch seinerseits ganz tief in sein Herz geschlossen. David hat es im Nachhinein immer mehr geschätzt, dass sie in diesen nicht einfachen Jahren sich seiner angenommen hat. Sein älterer Bruder Boris war bei seiner anderen Tante, Anna Kran untergebracht.
Als sein Vater nach dem Dienst zuzückkehrte, heiratete er am 1. Januar 1936 Agata Hildebrandt. Von da an war er wieder zusammen mit den Eltern. Mit der Zeit kamen noch acht Geschwister dazu.
Seine Kindheit war, wie auch bei vielen anderen zu der Zeit, von Armut gezeichnet. Mich acht Jahren durfte David zur Schule gehen, hat dann aber nur vier Klassen beendet. Dann ging es an die Arbeit in der Kolchose. Ein jeder aus dem Dorf kannte ihn als Schmied, mit dieser Arbeit hatte er im Jahre 1948 als Zuschläger und Gehilfe angefangen. Obwohl Davids gesundheitlicher Zustand eingeschränkt war übte er diesen Beruf bis zu seiner Rente aus. Zwischenzeitlich hat er auch in Shdanowka gearbeitet.
Im Jahre 1947, als unter der Jugend die Erweckung stattfand, durfte er sich auch zu dem Herrn Jesus Christus bekehren. Leider hatte er aber danach wieder die Welt liebgewonnen.
Am 13. Januar 1952 heiratete er Katharina Braun. Es wurden vier Kinder in die Familie hineingeboren. Zwei Söhne, David und Johann sind ihm vorangegangen.
Im Jahre 1966 durfte David sich wieder neu aufmachen und Frieden mit Gott finden. Im gleichen Jahr ließ er sich Taufen und wurde in der Mennoniten-Brüdergemeinde Fjodorowka aufgenommen.
David und Katharina haben viele Jahre ihr Haus für die Gottesdienste und Beerdigungen zur Verfügung gestellt. Zu der Zeit waren die Gottesdienste in den Privathäusern verboten und man konnte damit rechnen, von der Regierung bedroht und bestraft zu werden. Dennoch waren sie willig diesen Dienst zu tun.
Im Juli 1990 erfolgte der Umzug nach Deutschland. Im selben Jahr am 10. Oktober wurde Davied auf seinen Wunsch in die Mennoniten-Brüdergemeinde Brakel aufgenommen.
Als von Br. Gerhard Fast die Seniorensängergruppe zu Bedienung der Beerdigungen organisiert wurde, war auch er mit seiner Ehefrau dabei. Viele Jahre war er auch im Schlüsseldienst des Bethauses tätig.
Am 28. Dezember 2010 verstab seine Ehefrau Katharina. Das war für ihn ein schwerer Verlust.

David Klipenstein verstarb ganz unerwartet und ohne schwerer Vorerkrankung am 10. Oktober 2016. Es gefiel dem Herrn, der über Leben und Tod ist, ihn zu sich in die ewige Herrlichkeit heimzurufen. Er ist 84 Jahre, 7 Monate und 25 Tage alt geworden.
David Klipenstein hinterlässt die Kinder: Helene mit ihem Ehemann Jakob, ihren vier Kindern und sieben Enkelkindern; Schwiegertochter Hilde mit ihren zwei Kindern und sieben Enkelkindern; Hilda mit ihrem Ehemann Jakob.
Trauernd nehmen die Angehörigen heute von ihm Abschied. In der Hoffung des Wiedersehens bei dem Herrn, nimmt auch die Mennoniten-Brüdergemeinde heute Abschied von ihrem Bruder David Klipenstein.

„Selig sind die Toten, die in dem HERRN sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, dass sei ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“
Offenb. 14,13

Katharina Derksen

Katharina Derksen ist am 27. September im Alter von 85 Jahren verstorben. Die Beerdigung findet am Freitag, den 30.09.2016 um 10 Uhr auf dem Waldfriedhof Kupferberg, Plantagenweg 149 in 32758 Detmold statt. Sargöffnung von 9:00 Uhr – 9:45 Uhr.
Die Anschließende Trauerfeier ist in der Mennonitengemeinde Detmold, Lemgoer Str. 84.
KatharinaDerksen

Ganz still und ohne ein Wort,
gingst du von deinen Lieben fort.
Du hast ein gutes Herz besessen,
nun ziehst du heim
und bleibst uns unvergessen.

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Lebenslauf von Katharina Derksen (Schellenberg)
Der Herr, mein Gott, macht meine Finsternis licht. Ps 18,29
Katharina Derksen wurde am 13 Mai 1931 in Fjodorowka, Gebiet Orenburg als zweites Kind in der Familie Jakob und Anna Schellenberg geboren. Als Kind besuchte sie die Schule 7 Jahre lang. Die Familie lebte in armen Verhältnissen. Nach dem der Vater ins Gefängnis genommen wurde, und da auch verstarb, musste Katharina in der Kolchose arbeiten.

Am 31 Oktober 1954 heiratete sie Peter Derksen aus dem gleichen Dorf. Gemeinsam durften sie durch’s Leben gehen. Gott schenkte ihnen 10 Kinder: 7 Söhne und 3 Töchter.
Im Sommer 1985 durfte sie sich bekehren. Sie liebte und folgte dem Heiland.
 Im Mai 1994 ließ sie sich Taufen und wurde Mitglied in der Mennoniten Gemeinde Detmold. Bis zur Umsiedlung nach Deutschland im März 1991 lebte sie mit ihrem Mann und Kindern
 (die noch nicht verheiratet waren) in Fjodorowka (Nr. 7) Gebiet Orenburg. Die letzten Jahre wurde sie Körperlich immer schwächer.
Im September 2014 wurde sie mit Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hat sich nicht mehr davon erholen können. Sie wurde und blieb bis zum 27.September ein Pflegefall. Die letzte vier Tage waren besonders schwer.
Katharina Derksen ist 85 Jahre, 4 Monate alt geworden und hinterlässt Ehemann, 10 Kinder, 10 Schwiegerkinder, 36 Enkelkinder 1 ist vorangegangen und 35 Uhrenkelkinder.

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle dinge zum Besten dienen,
denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
In Trauer der Familie

Jakob Frese

Jakob Frese (geb. am 22.02.1942) ist am 24. Juni 2016 verstorben.
Die Beerdigung findet am Freitag, den 1. Juli um 10:00 Uhr in der Mennonitengemeinde, Am Kortenhoop 51 in 32425 in Minden statt.

Jakob Frese

„Es gibt im Leben für alles eine Zeit,
eine Zeit der Freude, der Stille,
der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.“

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Lebenslauf von Jakob Frese

Jesus sprach: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh.11,25)

Jakob Frese wurde am 22. Februar in Fjodorowka (Orenburg Nr.7) beboren. Er war der Zweitälteste von 5 Kindern. Seine Eltern hießen Johann Frese und Helene Reinke.
Am 21. Mai 1961 heiratete Jakob Frese Njura Friesen. Zasammen haben Jakob und Njura 5 Kinder, 10 Enkel und 3 Urenkel. Im Juni 1991 ist Jakob Frese mit seiner Familie nach Deutschland gekommen. Hier hat er bis zu seiner Rente gearbeitet.
Am 24. Juni 2016 starb Jakob Frese nach schwerer Krankheit und einem langen Krankenhausauenthalt. Etwa zwei Wochen vor seinem Sterben bekehrte sich Jakob Frese zu Jesus Christus und bekam den inneren Frieden. Danach war sein sehnlicher Wunsch nach Hause zum Herrn Jesus Christus zu kommen.

Margaritha Harder

Margarita Harder (geb. am 16.09.1938) ist am 21.Juni 2016 nach langer Krankheit in Minden verstorben.
Die Beerdigung findet am Montag, den 27. Juni um 11:00 Uhr in der Friedhofskapelle Lehrbeck, Kirchweg 2 statt. Der Sarg wird eine halbe Stunde vorher offen sein.
Die trauer Nachfeier ist anschließend in der Mennonitengemeinde, Am Kortenhoop 51 in 32425 in Minden.
Verlasst euch auf den Herrn immerdar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich. Jes. 26,4

Jreet

Aufrichtige Teilnahme entbieten die ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

                                Lebenslauf von Margarita Harder, geb. Klippenstein

Margarita wurde am 16.09.1938 in Fjodorowka, Dorf Nr. 7 im Gebiet Orenburg in Russland geboren. Sie wurde als drittes von fünf Kindern, von Katharina und Heinrich Klippenstein geboren.
Im Alter von 5 Jahren verlor Margarita ihren Vater. Nach der 7. Klasse fing sie an im Kolchose zu arbeiten. Am 11.11.1967 heiratete sie Peter Harder. Sie lebten bis 1982 in der Stadt Orenburg, wo auch ihre 3 Kinder geboren wurden. Später sind sie dann in das Dorf Nr. 7 gezogen, wo sie bis zu ihrer Heimkehr nach Deutschland im März 1991 gelebt und gearbeitet haben. In Deutschland kamen sie nach Minden, wo unsere Mutter von Anfang an die Gottesdienste der Mennonitischen Gemeinde besuchte. Margarita war von Kind auf im Glauben erzogen worden. Sie hatte auch soweit es ging, den Gottesdienst regelmäßig besucht, sich aber nicht klar für Christus entschieden. Sie betete immer zu Gott und er hat sie in unendlicher Liebe und Geduld geleitet.
Am 22. März 1996, während einer Evangelisation, war ihr so, als wenn eine Stimme zu ihr sagte: „Schiebe es nicht mehr auf, es kann auch zu spät werden.“
Sie konnte ihre Sündenlast zu Jesu Füßen legen. Am 3. Juni 2001 wurde Margarita in der Mennoniten Gemeinde in Minden getauft. Im Juli 2014 verstarb ihr Ehemann nach langer Krankheit.
Seit Anfang dieses Jahres war sie ärztlicher Behandlung. Die letzte Woche war Margarita besonders schwer krank. Am 21.06.2016, im Alter von 77 Jahren, ist unsere liebe Mutter und Oma friedlich eingeschlafen. Sie hinterlässt 3 Kinder (mit Ehepartner), 9 Enkelkinder und 2 Brüder.

Anna Friesen

Anna Friesen (Neufeld), geb. 21.07.1939 in Nr.7, letzter Wohnort Harsewinkel, ist am 07.04.2016 Im Alter von 76 Jahre 9 Monate und 17 Tagen verstorben.

Die Beerdigung findet in Harsewinkel, Hesselteicher Straße 7, in der Friedhofskapelle am 14.04.2016 um 11:00 Uhr statt. Die anschließende Trauerfeier ist im Eichenweg 200.

Anna Friesen

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, und weder Leid noch Geschrei noch Schmerz werden mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Off. 21,4

Ich will den Herrn loben allezeit; sein Lob soll immerdar in meinem Munde sein. Ps. 34.2

Anna Friesen (geb. Neufeld) wurde als drittes Kind von sechs Kindern von Anna und Peter Neufeld am 21. Juni 1939 in Fjodorowka, Gebiet Orenburg geboren.
Sie hatte eine schwere Kindheit. Mit sieben Jahren wurde sie eingeschult. Aber bereits nach der siebten Klasse, mit 16 Jahren, fing sie an in der Kolchose zu arbeiten.
Am 7. Dezember 1958 heiratete sie Johann Friesen aus dem Dorf Kanzerowka. Sie hatten vier Kinder. Am 23. Juni 1974 erlitt ihr Mann Johann einen Schlaganfall. Er erholte sich davon und lebte danach noch 6 Jahre. Am 13. Juni 1980 starb er im Alter von nur 44 Jahren. Zu dem Zeitpunkt waren sie 22 Jahre verheiratet. Anna blieb mit den vier Kindern alleine.
Im Frühjahr 1985 bekehrte sie sich. Am 23. Juni 1985 wurde sie auf ihren Glauben getauft.
1990 siedelte Anna mit ihrer Tochter Helene nach Deutschland um und ließ sich in Harsewinkel nieder. Sie besuchte all diese Jahre die Gottesdienste in der Mennoniten-Brudergemeinde Harsewinkel. Das letzte mal war sie im Gottesdienst am 24.12.2015.

Anfang November 2015 wurde bei ihr die Diagnose Krebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Nach mehreren Aufenthalten im Krankenhaus kam sie immer wieder nach Hause bis zum 22.2.2016. Am 27.2.2016 kam sie ins Hospiz.
Nach dem langen Leidensweg starb sie am 7.4.2016 um 22.15 Uhr unter dem Gesang von dem Lied: „Großer Gott wir loben Dich“. Sie wurde 76 Jahre, 9 Monate und 17 Tage alt.
Sie war 36 Jahre Witwe und hinterlässt 4 Kinder, 4 Schwiegerkinder, 16 Enkelkinder, 9 Urenkel und 3 Geschwister.

Trauernd nehmen sie von ihr heute Abschied.

Helena Frese im Alter von 101 Jahren verstorben

Helena Frese im Alter von 101 Jahre verstorben.

Helena Frese

Lebenslauf von Frau Helena Frese
„Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit … “ (nach 2. Timotheus 4, 7-8).

Helena Frese wurde den 29. Dezember 1914 im Dorf Fjodorovka Gebiet Orenburg geboren. Ihre Eltern Jakob und Helena Frese (geb. Lepp) waren Landwirte.
Im Jahre 1927 durfte sie sich zum Herrn Jesus bekehren und ihr Leben ihm weihen.
Im Jahre 1933 zogen die Eltern in das DorfDejewka, wo sie bis 1940 wohnten. Ihre Eltern hatten 15 Kinder, von denen 3 Kinder im frühen Kindesalter starben. Im Jahre 1940 zogen die Eltern mit ihre drei Kindern nach Kokand, Usbekistan um, wo sie bis Mai 1942 wohnten. Im Dezember 1940 starb ihr Vater, Jakob Frese, in Kokand. Während des Krieges, im Mai 1942, wurde Helena Frese nach Orsk, in das Zwangsarbeitslager, eingezogen. Hier musste sie schwer auf dem Bau arbeiten. Im Jahr 1950 überführte man sie in die Stadt Orenburg und sie arbeitete dort bis 1957- wieder auf dem Bau.
Im Juni 1955 ließ sie sich in der Gemeinde Orenburg von Bruder Jakob Simowitsch auf ihren Glauben taufen und wurde dort Mitglied.
Im Jahre 1956 wurde die Kommandantur aufgehoben und darum konnte Helena 1957 zu ihrem Bruder Franz Frese ins Dorf Utkino, Gebiet Orenburg ziehen.
Seit 1960 – bis zur Ausreise nach Deutschland – 1989 war sie Mitglied der Gemeinde im Dorf Schdanovka. Sie war einetreue Besucherinder Gottesdienste und einetreue Beterin.
1989 kam sie nach Deutschland, wo sie von ihrem Bruder Franz Frese, in der Stadt Lage, aufgenommen wurde. Nach einem halben Jahr starb ihr Bruder und sie blieb bei ihrer Schwägerin, bis diese am 18. Juni 2006 auch verstarb.
Seit dem 01. Juli 2006 wurde sie von ihrem Neffen, Franz Frese und seiner Frau Elisabeth liebevoll betreut. Schwester Helena Frese hatte nicht geheiratet und somit auch keine eigene Familie, die für sie sorgen würde, aber Gott der Herr hat immer reichlich für sie gesorgt.
In Deutschland ließ sie sich am 15. November 1989 in der Gemeinde Lage aufnehmen. Hier war sie Mitglied bis zu ihrem Heimgang.
Helena Frese betete treu für alle ihre Geschwister, Verwandte, Bekannte, so auch für ihre Glaubensgeschwister in der Gemeinde, wie auch für Menschen, die Jesus Christus noch nicht kannten. Sie fühlte sich in ihrer großen Familie sehr wohl. Wenn sie von der Jugend zu Hause Besuch bekam, so ließ sie sich alle Namen sagen.
Sie vermittelte eine Wärme im Umgang mit denjungen Leuten, als ob sie eine von ihnen wäre. Und wenn sie Mal zur Hochzeit eingeladen wurde, nahm sie es trotz ihrer Schwäche gerne an.
Das letzte Jahr war Helena Frese sehr schwach und kränklich, immer müde. In so einem Zustand ist sie zu Hause am 02. März 2016 gestürzt – als sie zu Tisch gehen wollte. Seitdem war sie bettlägerig. Zuletzt hatte sie große Schmerzen am ganzen Körper, bis der Herr sie am 20. März 2016 um 01 :00 Uhr nachts in die ewige Heimat abrief, wo es keine Schmerzen mehr gibt. Ihr Wunsch und Gebet war es, beim Herrn Jesus zu sein.
Sie ist 101 Jahre, zwei Monate und 20 Tage alt geworden. Helena Frese war die letzte von den 15 Kindern der Familie Jakob und Helena Frese. Sie hinterlässt viele Verwandte, die ihr im treuen Andenken das letzte Geleit geben wollen.
Der Herr hat ihren Wunsch erfüllt und sie nach Hause abgeholt, so wie es der Apostel Paulus sich auch wünschte: “ Wir sind aber getrost und wünschen vielmehr, aus dem Leib auszuwandern und daheim zu sein bei dem Herrn“ (2Kor 5,8).
Lage, den 24. März 2016

Helena Wiebe

Helena Wiebe (geb. am 04.03.1932) ist nach einem Schlaganfall verstorben.
Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 10. Februar um 10:00 Uhr in der Mennonitengemeinde, Am Kortenhoop 51 in 32425 Minden statt.
Helena Wiebe
Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7
                                                              Lebenslauf von Helena Wiebe

„Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“  Offenbarung 3,5

Helena Wiebe, geborene Janzen, wurde am 4. März 1932 in Nikolajewka, Gebiet Orenburg, in eine christliche Familie hineingeboren. Sie war das jüngste Kind von Heinrich und Margarita Janzen und hatte sechs Geschwister.

Als sie fünf Jahre alt war, starb ihr Vater. Wie auch viele Kinder damals, hatte sie eine schwere Kindheit, aber sie hörte von klein auf die biblischen Geschichten und wurde von ihrer Mutter gottesfürchtig erzogen.

Während des 2. Weltkriegs wurden die meisten ihrer Geschwister in die Arbeitsarmee einberufen. Helena blieb mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Margarita zurück. Als Helena 13 Jahre alt war, starb auch ihre Mutter, so dass sie in dieser Zeit auf ihre Schwester Margarita angewiesen war.
Während dem Krieg herrschten Hunger und großer  Mangel. Die Arbeitsfähigen waren alle in die Arbeitsarmee einberufen worden. Im Dorf waren nur noch ältere Menschen und Kinder geblieben und auf ihnen ruhte die ganze Verantwortung. Helena war von früh bis spät arbeiten. Von ihrer Kindheit sagte sie: „Ich habe keine Kindheit gehabt, weil ich schwer arbeiten musste.“

Im November 1950 heiratete sie Heinrich Wiebe. Sie hatten gemeinsam 4 Kinder. Im Juli 1967 bekehrten sich Helena und Heinrich und 1969 ließen sich beide taufen. Helena diente viele Jahre in der Gemeinde mit Gesang.
Am 15. Februar 1991 kam das Ehepaar nach Deutschland und fand ihr geistliches Zuhause in der Gemeinde Minden. Hier diente Helena auch viele Jahre im Seniorenchor. Im September 1996 starb Heinrich plötzlich und unerwartet, was für Helena ein unbeschreiblich schwerer Schlag war. Sie hat fast 20 Jahre im Witwenstand gelebt.

Im vergangenen Jahr war Helena oft und viel krank. Am 02.02.2016 kam sie mit einem Schlaganfall ins Krankenhaus, wo sie am 05.02.2016 verstarb. Sie wurde 83 Jahre, 11 Monate und 1 Tag alt und hinterlässt 7 Kinder, 16 Enkelkinder und 11 Urenkelkinder.

Jakob Klippenstein

Jakob Klippenstein ist verstorben.
Die Beerdigung ist am Dienstag, den 5. Januar in der Kapelle Barntrup um 10:30 Uhr.

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Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Lebenslauf von Jakob Klippenstein
Selig sind die Toten, die  in  dem  HERRN  sterben  von  nun  an ,
Ja,
spricht  der  Geist,  sie sollen  ruhen  von  ihrer  Mühsal;
denn  ihre Werke  folgen ihnen  nach.
Offb. 14, 13.

Am 30.12.2015 um 22.00 Uhr nahm der Herr, der über Leben und Tot entscheidet,unseren Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater Jakob Klippenstein im Alter von 83 Jahren 8 Monaten und 18 Tagen zu sich in die ewige Heimat.
Jakob wurde am 12.04.1932 in einer gläubigen Familien von Jakob und Maria Klippenstein als drittes Kind der Familie in Fjodorovka, Gebiet Orenburg geboren. Er wuchs in einem ärmlichen, aber liebevollem Elternhaus auf. Mit  sieben Jahre besuchte er die Grundschule in seinem Heimatdorf Fjodorowka. Seine Schulbildung bestand aus nicht ganzen fünf Schuljahren, da die fünfte Klasse abgebrochen wurde, bedingt durch die Not der Kriegsjahre.
Jakob machte eine Ausbildung zum sogenannten Traktoristen und heiratete am 1 November 1953 Lydia Friesen. Es wurde ihre älteste Tochter Maria geboren, doch dieses Familienglück dauerte nicht lange. Jakob wurde im Herbst 1954 für zwei Jahre in die Sowjetarmee einberufen. Nach dem Militärdienst wurde ihnen noch 3 Söhne und eine Tochter geboren.
Jakob hat die ganze Zeit seines Berufslebens als Träckerfahrer in der Kolchose gearbeitet. Er wurde geschätzt als ein fähiger und zuverlässiger Mitarbeiter. Diesen Beruf übte er aus, bis sie als Familie im März 1990 nach Deutschland auswanderten. Hier fanden sie in Barntrup eine neue Heimat für ihr weiteres Leben in Deutschland.

Jakob besuchte immer wieder die Gottesdienste der Mennonitengemeinde Barntrup. Am 18.10.2009 konnte er sich auf eine Evangelisation bekehren und Jesus als seinen persönlichen Erlöser annehmen. Bald darauf besuchte er den Glaubensunterricht und ließ sich am 25.05.2010 taufen. So durfte er mit 77 Jahren zu einem fröhlichen Kind Gottes werden. Ab diesen Zeitpunkt setzte er seine Hoffnung ganz auf seinen Erretter, Jesus Christus.
Der Gesundheitszustand von Jakob war in dem letzten Jahr seines Lebens nicht mehr so gut. Am 24.Oktober 2015 erlitt er einen Schlaganfall und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach anfänglicher Genesung musste er am 17 November notoperiert werden. Sein Gesundheitszustand  wollte sich nicht mehr bessern. In dieser Zeit muss er noch ein paar kleinere Schlaganfälle bekommen haben. Er sagte zu seiner Frau:“Ich bin bereit zu meinem Herrn zu gehen.“
Nun ist er zu seinem geliebten Herrn und Heiland Heimgegangen.
Jakob hinterlässt seine Ehefrau,5 Kinder mit Ehegatten,11 Enkel und 9 Urenkel, die sich freuen ihn solange bei sich gehabt zu haben.

Helena Schellenberg

Helena Schellenberg, geb. Sawatzki (21.03.1924) ist am 9.11.2015 nach langer Krankheit verstorben.
Die Beerdigung ist am Donnerstag, den 12.11.2015 um 11:00 Uhr auf dem Waldfriedhof in Beverungen.

Helena Schellenberg

Helena Schellenberg

Aufrichtige Teilnahme entbieten die Ehemaligen Einwohner von Dorf Nr.7

Nachruf von Helena Schellenberg (geb. Sawazki)
In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. Psalm 31,6
Helena Schellenberg (geb. Sawazki) ist am 21. März 1924 im Dorf Fjodorowka (Nr. 7), Kreis Orenburg , in der Familie Franz und Margarita Sawazki geboren.
Nach Abschluss der achtjährigen Schule hatte sie mehrere Jahre auf den Feldern und in der Viehzucht, in der Kollektivlandwirtschaft (Kolchose), gearbeitet.
Nach Beginn des zweiten Weltkrieges ist sie im Jahre 1942, wie viele in der damaligen Zeit, zu Zwangsarbeit, unter der sogenannten, „Kommandantur“, einberufen worden. Als 18-jähriges Mädchen hat sie unter den schwersten körperlichen Arbeitsbedingungen sehr viel Leid durchmachen müssen.
Nach ihren Erinnerungen und Erzählungen über diese Zeit herrschten damals unmenschliche Bedingungen: bei klirrender Kälte mussten abgemagerte, unterernährte Menschen Schwerstarbeit bei dem Bau einer Raffinerie, in der Stadt Orsk, Kreis Oldenburg, leisten.
Am Ende des Jahres 1943 kehrte sie zurück nach Hause und war dort weiterhin in der Landwirtschaft tätig.
Im Januar 1944 heiratete sie Johann Schellenberg.
Ab 1953 war Frau Schellenberg in der Schulbuchhandlung, anschließend als Näherin in der Bezirkswerkstatt und später, bis zur Beginn der Rentnerzeit, im Mode- und Strickwarenatelier tätig.
Am 2. März 1948 bekehrte Helena Schellenberg sich zum Herrn Jesus. Da es so eine schwere Zeit war und der Glaube und Versammlungen streng verboten waren, konnte sie nur die Bibel lesen und beten. Im Jahre 1991 wurde sie getauft und in die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Höxter aufgenommen.
Helena Schellenberg hat 3 Kinder geboren, das erste Kind ist nach einem Jahr verstorben. Die zwei später geborenen Söhne wurde von Helena und Johann Schellenberg sehr liebevoll großgezogen. Am 09. November 2015 gefiel es dem Herrn Helena Schellenberg heim zu rufen. Sie hat ein Alter von 91 Jahre, 7 Monate und 19 Tage erreicht.
Helena Schellenberg hinterlässt zwei Söhne mit ihren Familien. Trauernd nehmen sie heute von ihr Abschied.
In der Hoffnung des Wiedersehens bei dem Herrn, nimmt auch die Mennoniten-Brüdergemeinde heute Abschied von ihrer Schwester im Herrn.